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Ehemaliges HAB-Mitglied auf dem Weg in die Bundesliga - Interview mit Benedikt Kellner

Foto: Iris Bilek

Ehemaliges HAB-Mitglied auf dem Weg in die Bundesliga - Interview mit Benedikt Kellner

„Ich gehe an Grundschulen, um mit den Schülern Handball zu trainieren…“ (Benedikt Kellner)

Benedikt Kellner (18) ist ehemaliges HAB-Mitglied und hat seine letzte Saison 2015/2016 beim TSV Ismaning gespielt. Seit dem Sommer 2016 spielt er für den Erstligisten HC Coburg 2000 in der Nachwuchsmannschaft.


Handballakademie Bayern: Wie gefällt es dir in Coburg, hast Du dich gut eingelebt, vermisst Du deine Heimat?

Benedikt: Ja, mir gefällt es gut in Coburg. Es ist eine schöne kleine Stadt mit sehr viel Charakter und sehr netten Leuten. Mittlerweile habe ich mich auch gut eingelebt, schöne Ecken in der Stadt kennengelernt und auch viel Freunde gefunden. Dennoch vermisst man in manchen Situationen die Heimat und vor allem Familie und Freunde ein wenig, aber die sehe ich ja regelmäßig. Natürlich vermisst man als Münchner auch vieles an seiner Heimatstadt, die fast alles bieten kann, aber ich denke, ich bin in eine Stadt gekommen, in der man sich auch mehr als Wohlfühlen kann.

HAB: Wie sieht dein Tagesablauf in Coburg aus, wie oft trainierst Du, was machst Du außer Handball in Coburg?

Benedikt: Mein Tagesablauf sieht meist so aus, dass ich zweimal trainiere. Davon einmal am Vormittag (10:00-11:30 Uhr) und einmal abends so von 18:00-20:00 Uhr. Dazwischen arbeite ich in der Geschäftsstelle und gehe in diesem Zuge an Grundschulen, um mit den Schülern Handball zu trainieren, oder ich lerne mit meinem Mitbewohner. Die restliche Zeit verbringe ich dann meist mit Regenerationsmaßnahmen, und wenn dann noch kurze Freizeit bleibt, verbringe ich sie am liebsten mit meiner Freundin.

HAB: Trainierst Du regelmäßig im BL-Kader mit?

Benedikt: Ja, ich trainiere vormittags immer mit der Bundesligamannschaft und auch abends zwei- bis dreimal.

HAB: Willst Du mal studieren, wenn ja, weißt Du schon was?

Benedikt: Mein großer Traum ist ein Medizinstudium. Es wird aber natürlich eine große Herausforderung, das mit dem Handball zu kombinieren.

HAB: Bist Du oft zuhause in Ismaning/München, wie ist der Kontakt zu Deinen ehemaligen Mitspielern/Trainern?

Benedikt: Oft würde ich nicht sagen. Da ich jeden Tag Training habe und am Wochenende meist ein Spiel, bleibt wenig Zeit, aber wenn dann mal ein spielfreies Wochenende ist, geht es natürlich heim. Zu meinen ehemaligen Mitspielern habe ich dennoch viel Kontakt, oft besuchen sie mich auch hier oben und schauen dann mal bei einem Spiel zu.

Wir bedanken uns bei Bene, dass er so kurzfristig die Zeit für die Beantwortung unserer Interviewfragen gefunden hat. Vielen Dank. Die HAB wünscht ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg in Coburg.


Foto: Iris Bilek Foto: Iris Bilek

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